Franz. Polynesien 07.11.-25.11.2018
Die, die da waren sind nach 175sm Südsee wieder gesund zurück
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Auf den Spuren von Kpt. Blay oder ist das Paradies noch vorhanden.
Um das zu klären wollen 9 Freunde die Gesellschaftsinseln erkunden und das mit dem eigenen Boot.
Unglaublich, es gibt es wirklich dieses Lebensgefühl, willkommen zu sein.
Der Transfer zur Marina klappt, die
Yacht ist fertig und auch schon mit den bestellten Lebensmitteln bestückt.
Der nächste Tag bringt vormittags noch Übernahme und Stadtbummel, um die restlichen Sachen zu besorgen. Doch um 1140 Uhr gehen dann die Leinen los und wir verlassen die Marina um Natur und Menschen zu erkunden. Segel setzen Manöver durchsprechen und dabei schon das kristallklare Wasser und die herrlichen Bilder von den Inseln genießen. Ziel der ersten Tage ist es ist es die Insel Tahaa zu runden und dabei einige Hotspots besuchen. Erster Besuch ist die Bahia Faaoto, wir gehen unser erstes Ankermanöver und kommen auf 4m Türkiswasser zum stehen.Alle ins Wasser und ufff, es ist warm und angenehm. Nach zwei Stunden geht der Anker hoch und wir werden unseren ersten Schlafplatz suchen.
In der Bucht von Baie Haamene finden wir
ihn und um 1530Uhr sind wir fest.
Ab jetzt wird auf den Anker oder der Boje für die Nacht vertraut. Es wird in
den nächsten Wochen nichts anderes geben.
Es ist Sonntag und nach dem Frühstück geht es um 0815Uhr wieder los. Weiter links um Tahaa herum. Dann endlich unsere ersten Motos, die ähnlich einer Perlenkette an Steuerbord aufgefädelt sich einander ablösen. Gegenüber
von Baie Faahue liegt Moto Oromahana, es ist Teil des Außenriffs, was bewohnt ist. Wo
Bäume stehen und das Wasser sich kräuseln durch die Korallen schiebt.
Ein Rundgang mit Erläuterungen über die Aufzucht und Halterung der Austern. Dabei den Mitarbeitern über die Schulter geschaut und gemerkt, es ist eine verdammt filigrale Arbeit.
Dafür werden sie ausgebildet und können erst danach in der Produktion eingesetzt werden. Für uns war nach dem Verkaufsteil auch Schluß und so zog es uns zurück an Bord und weiter zu unserem ersten Moto Besuch.
Wir fuhren rüber zum Moto TauTau ließen den Anker runter und die Mannschaft von Bord. Ausgang für zwei Stunden zur Erkundung des Islands und zum Schnorcheln.
Nach dem fest machen geht jeder
seinen Weg oder genießt die Ruhe an Bord. Ich mache mich mit drei weiteren auf
Erkundungstour. Hier soll es einen Einkaufsladen geben. Mit der Gummiente los
und gleich "hoppla" es wir flach, denn hier sind überall Korallen. Das hätte auch
schief gehen können. Wir suchen uns unseren Weg und kommen an Land und werden
von den Ureinwohnern gleich freundlich empfangen mit Hinweise wo der Laden ist. Der Abend wir zum Höhepunkt unserer Feierlichkeiten. Mit Musik aus der Ukulele und viel Gesang und Punsch begleiten wir den Sonnenuntergang und lassen es uns gut gehen. Auch auf der Nachbaryacht "Oceaneye" sitzen sie auf ihrem Vorschiff und klatschten rhythmisch mit. Mich befällt eine Zufriedenheit mit allem und ich denke es kann nicht besser werden.
Wecken ist um 0400 Uhr und danach im halbdunkeln Frühstück und dabei den Sonnenaufgang genießen. Die Natur erwacht in den Wäldern, es ist angenehm zu hören wie die Tierwelt sich zu Wort meldet. Danach gegen 0530 Uhr gehen die Leinen los und wir folgen der Oceaneye die vor uns die Bucht verlässt. Danach trennen sich unsere Wege, denn wir fahren zum Außenriff und können die tobene Brandung beobachten. Vor uns liegen 25sm offener Pazifik bis der Korallenrand von Bora Bora erreicht sein wird. Was macht die Crew:
Ein Besuch am Hafenanleger muss sein. Es ist gerade ein Kreuzfahrer da, der draußen auf Reede liegt und die Tenderboote bringen die Reisenden an Land.
Die Wanderung
durch Vaitape ist Schweißtreibend und der Hunger treibt uns in eine Art Gartenlokal, wo "Mamma" was anbietet.
Kunstgewerbe wird groß geschrieben. Die Besucher sollen kaufen was das Geld hergibt. So eine Uke würde mir schon gefallen. Die Frauen schauten mehr nach anderen Dingen. Zum Abend haben wir uns im Restaurant St. James einquartiert. Lecker Fisch auf hohem Niveau macht Spaß ist aber auch eine Belastung für die "Bordkasse".
Es geht ab in die Koje doch vorher noch einen Punsch. morgen wird es dann einen Aktivtag geben. Erkundung von Bora Bora mit Kontakt zu den Bewohnern. Gute Nacht der Tag war Hot Hot.
Es ist Mittwoch der 14.11. und die Yacht liegt still. Alle übersetzen und gegen 1000 Uhr werden die Fahrzeuge
gesattelt und los geht es über die Insel. Hier wird es zum ersten Mal so
richtig Romantisch. Ich kann auch nur die Buggy Tour wiedergeben.
Doch irgendwann wecke ich auf und es ist Zeit wieder auf die Reise zu gehen. Also rein in die Buggys und weiter auf der Küstenstraße entlang um den westlichen Teil der Insel zu erreichen. Immer wieder bleiben wir stehen und saugen die Anblicke in uns auf. Es ist wie aus dem Katalog und nach jeder Kurve wird es noch interessanter.
Bei einem
dieser Stopps kommen wir mit einem Amerikaner und einem Schweizer ins Gespräch.
Dabei erfahren wir, wo der Anleger für die Lagunenfahrten ist. Also auf
direktem Weg dorthin und für den nächsten Tag etwas fest zu machen. Einen
Tagesausflug mit Besuch einiger Spotts zum Schnorcheln und der Besonderheit mit
in Freiheit lebenden Haie zu tauchen.
Gegen 1400 Uhr war dann Schluss mit der Rundreise
und es ging zurück an Bord. Auch die Radler kamen bald und so konnten wir ablegen.
Leider schafften wir es nicht die Stimmung des BBQ und Lagerfeuer in eine Südseeparty umzuleiten.
Es ist Donnerstag und heute steht Lagoonfahrt mit Bob und Sam auf dem Plan. In ihrem Auslegerboot geht es insgesamt an drei verschiedene Stellen zum Schnorcheln.
Die Haie zogen in 3-7m Abstand ihre
Kreise um unser Boot und wir standen auf dem Grund und spielten mit Rochen und
Zierfischen. Der erste Kontakt war schüchtern und mit einem Auge auf die Haie
gerichtet. Doch wir wurden immer mutiger und schwammen den Haien entgegen. Die
zogen sich weiter zurück.
Diese Begegnungen mit den Fischen jeglicher Art, hat uns sehr beeindruckt. Bob bringt uns zurück zur Insel und danach mit dem Auto zu unserem Anlegeplatz. Unterwegs hab ich mal wieder eine Idee und wir halten vor dem Bloody Mary`s. Jürgen geht rein und macht einen Liegeplatz für die Yacht klar. So das wir nach dem Eintreffen in der Marina nicht lange bummeln und sofort ablegen mit Ziel Bloody Mary Bar. Dort angekommen legen wir uns an eine Boje und setzen über für einen gepflegten Absacker.
Es gibt bessere und auch die Stimmung ist
nicht so wie gedacht. Das Ambiente ist großartig, doch die Pinte lebt vom
Rausch alter Zeiten. Es kommen auch Busse, wo die Reisenden durch die Räume
geführt werden und alte Geschichten erzählt werden.
Bey Bey Bora Bora Hy. Es geht durch die Riffausfahrt und danach auf Südkurs um die Insel zu runden. Nun noch Kurs Raiatea Süd anvisieren und los bis zur Einfahrt Riffkante Raiatea um 1230 Uhr. Die Überfahrt ist sehr ruhig. Der Autopilot macht seinen Job und die Truppe holt Schlaf nach oder döst in den Tag.Bis ein Hilfeschrei ertönt. Blume über Bord. Ich weiß nicht genau was los ist, doch erst einmal stoppen und schauen. Ahh der Heiligenschein von Simone ist ins Wasser gefallen. Eine Gelegenheit zum üben, es könnte ja auch mal eine Person sein.
Leider kommen diesmal noch Übelkeit und Unwohlsein hinzu. Die lange Dünung
hebt unseren Catamaran an und senkt ihn ab, aber durch die zwei Kufen
zeitversetzt. Mageninhalte kamen nicht zum Vorschein auch wenn die
Fliegenden Fische sich darüber gefreut hätten. Zum ersten Mal hat sich das
Barometer deutlich verändert. Es ist am Tag von 1009hPa auf 1007hPa gesunken.
Es wird sich was verändern, warten wir mal ab.
Es wird für meine Mitsegler etwas
neues sein, denn es setzt starker Dauerregen ohne Wind ein. Ideal zum Duschen und für unsere
Wassertanks die willkommene Auffüllung.
Für diesen Fall hatte ich
Micropurpulver mit dabei um Wasser zu sterilisieren und trinkbar zu machen. Das
Regenwasser wurde direkt in die Tanks geleitet und die Überläufe zeigtenan, alles
Randvoll.
Der warme Regen wurde so stark, das
ich Sichtprobleme bekam und mir noch zwei Augen nach oben holen musste.
Ich hatte ein Zeitproblem mit dem UNESCO Kulturerbe und der Tanzveranstaltung am Sonntag, es fehlten Stunden für die Überfahrt. Am Ende habe ich mich für die etwas ungemütliche Version entschieden. Wir nehen das Kulturerbe mit und danach weiterfahrt bis zum Liegeplatz im Süden von Huahine.
Die Sonne kitzelt mich um 0630 Uhr aus dem Bett und unser "Draußen-Schläfer" Holger sieht sehr zerknautscht aus. Unruhig und feucht war es und dazu kommt ein Geschrei von Hähnen und das bellen von Hunde. Los geht es um 0750 Uhr mit der weiteren Umrundung Raiatea mit Ziel UNESCO Kulturerbe Taputapua`tea.
Für die Einheimischen ein heiliger Ort, für
mich eine Ansammlung von Steinen. Von hier aus wurde Neuseeland entdeck und
besiedelt.
Eine super Idee, denn die örtliche Kirche hatte ihren Festplatz
für ein gemeinsames Essen hergerichtet.
Die Musik war volkstümlich und als Tanzeinlage stand Linedance auf dem Plan. Dazu Hüftwackeln und mit den Armen nach Regen flehen. Wir hatten gestern genug Regen, also fiel für uns das Tanzen aus. Wir wollten weiter zur Flußmündung des Faaroa. Er ist der einzigen schiffbare Fluss von ganz Französisch-Polynesiens. Die Mündung des Faaroa liegt in der gleichnamigen Bucht im Osten der Insel. Dort soll es eine kleine Hafenanlage geben, von wo aus geführte Touren mit motorisierten Pirogen (Auslegerkanus) den Fluss hinauf buchbar sind. Soweit die Theorie, doch die Realität wird uns was anderes lehren. Doch dazu komme ich noch. Somit verabschiedeten wir uns und
setzten zu unserem Katamaran über und lösten die Leinen.
Er
öffnet sich auf einmal, die Erde tritt
zurück und die Bucht mit ihren zwei Flussmündungen öffnet sich und empfängt uns
sehr freundlich. Es gibt noch eine freie Boje, also ran und fest und ab ins
Dingi um den geschilderten Shuttle zu finden der die
Flussläufe befährt und uns zum Wasserfall bringt.
Wir überwinden die Barre und danach erleben wir eine herrliche Flussfahrt. Hier wo wilder Hibiskus (purau), Bambus und die pazifische Kastanie (mapa) wächst, entsteht für uns ein Bollwerk aus grünem Urwald. Leider muss der Motor auf Grund der Stömung
schieben, denn für das rudern
ist der Strom zu stark. Doch eins weiß ich jetzt schon, auf der Rückfahrt
bleibt er aus und nur durch steuern werden wir den Fluss wieder bis zur Mündung
befahren.
Wir kamen ein wenig holperlich in den Flusslauf, doch jetzt sind wir drin und James begleitet uns ein Stück. Er
gibt mir Tipps zum befahren und erzählt, das er Selbstversorger ist. Obst- und
Gemüseanbau sowie frischen Fisch aus dem Fluss stellen seinen Speiseplan
zusammen. Er wünscht viel Spaß und geht bei sich zu Haus an Land. Seine Töchter
sind gerade dabei mit langen Holzstangen Bananen zu ernten.
Es fallen Blütenblätter von den Bäumen und säumen das
Wasser welches jetzt immer flacher wird. Voraus können wir Anwohner sehen, die
diesen Wasserlauf zu Fuß durchwaten und nur ein schmales Stück überspringen.
Aber genau in diesem Stück fahren wir Stromauf. Ein freundlicher Gruß , ein
nettes Wort , winken und schon sind sie im Dickicht verschwunden.
Der Motor macht mir nach gut zwei Stunden klar, hier geht es nicht weiter. Es ist flach und unsere Vorhut Holger mit dem Kanu schleift auch schon
teilweise über Grund. Also, Stopp und zurück.
Nach 40 Minuten kamen wir an der Anlegestelle von James vorbei. Also machten wir fest stiegen die Böschung zu
seinem Haus empor.
Durch den Aufenthalt im Kulturerbe müssen wir heute durchfahren bis zur Südspitze von Huahine, denn unser Tanzabend beginnt um 1800 Uhr. Leinen los um 0515 Uhr und gleich das Großsegel hoch. So rauschen wir aus der Bucht und in Richtung Riffdurchfahrt. Hier noch das Vorsegel hoch und es geht mit Vollzeug in Richtung Huahine. Mit 8kn und Autopilot macht die Yacht das was sie soll, Seemeilen schaffen, denn es sind 23sm bis zur Einfahrt in das Atoll. Was macht die Crew? Erholung von der kurzen Nacht und auch ich nutze die Zeit für ein Schläfchen.
Diesmal sind keine fliegenden Fische zu sehen. Auf Wale verzichte ich seit der Auskunft von den Fischern, dass es sie hier nicht mehr gibt, vollständig. Somit weiter das Fell verbrennen, denn die Sonne ist unerbittlich. Vom Aufstehen bis zum Dunkel werden 28 Grad und auch zum Teil ohne Wolken ist für uns Mitteleuropäer zu viel. Als dann die Riffkante in Sicht kommt, sind wir
wieder an Deck und staunen schon jetzt über die Atmosphäre, die Huahine
ausstrahlt. Keine Kreuzfahrer zu sehen und die Landebahn für Flieger ist nur
eine Grasbahn wo kein Flugverkehr ersichtlich ist. Huahine strahlt schon jetzt
Ruhe aus und dies wird sich in den nächsten Tagen noch verstärken.
Wir ziehen trotzdem ruhig die Westküste herunter und machen vor der Einfahrt zum Port Bourayne einen Badeshalt. Dort geht es ans Außenriff und bei 6m Wassertiefe hält der Anker sicher. Jetzt rein und schauen was es unter der Wasseroberfläche gibt. Leider nichts, damit hatte ich schon gerechnet. Die Korallen sind alle weiß und damit abgestorben. Trotzdem ist es interessant auf Tiefe zu gehen und dabei klare Sicht zu haben. Der Blick unter Wasser geht weit und es läßt sich auch hier die Färbung des Wassers erkennen, die durch die Lichtbrechung entsteht.
Nach 40 Minuten hat jeder genug und wir ziehen weiter. Doch das ist einfacher gesagt, als getan.
Der rechte Motor schmiert ab und läuft nur im Leerlauf mit. Das kommt mir bekannt vor. Keine weiteren Aktionen
mehr, ein sicheres Zeichen, das die Schraube blockiert. Anlegerbier und dann mit Taucherbrille und
Messer unter die Yacht zum schnippeln um alles aus der Buchse heraus zu
bekommen.
Alles fertig machen zum Sundowner der hier um 1700 Uhr beginnt. Alles zum halben Preis und gleich danach geht die Musik an, die Tanzgruppe kommt und dann noch im Restaurant gut Essen.
Ein Mammutprogramm für uns.
Dazu werden zwei Wagen vom Hotel angemietet und jeweils mit 4 Personen beladen. Auf geht es gegen den Uhrzeigersinn immer auf der Küstenstrasse lang. Bis zu unserem ersten Halt dauert es nicht lange. Nur 3km weiter liegt die Moana Lodge mit einer Ausgrabungsstätte an der wir nachschauen was findet man so. Vielleicht Schätze aus alter Zeit. Nein, es sind Steinfragmente die von der Besiedelung zeugen. Auch schön, doch unser Interesse gilt mehr der Aussicht auf die Lagune und den Zauber der Farben, von denen ich immer noch begeistert bin.
Nach 20 Minuten ist der Zauber vorbei und wir sind als wieder auf dem Asphalt unterwegs.
Nächster Halt ist am Strand von Tefarerii. Einfach nur schön, was die Natur hier geschaffen hat.
Als der Motor das nächste Mal hält, ist es ein Parkplatz von Francesa mit dem Snackpoint Rauheama. Wir haben nicht die Absicht zu speisen, doch der Bootsanleger hat es uns angetan. Der kleine Ort Maroe läd ein zum ewig bleiben.
So jetzt aber weiter zur Verbindungsbrücke zwischen Huahine Nord und Süd. Die Insel besteht aus zwei Hauptinseln und hier ist die einzige Verbindung. Nun ist an Brücken nichts Besonderes, außer dass sie verbindet was zusammen gehört. Hübsch ist sie und bei uns hat sie die Fotografen mit ihren Modellen verbunden.
Die Fahrt geht weiter und wir fuhren noch als Abstecher nach Baie Puravai, denn dort erfolgt Landgewinnung. Gut, war nicht so spektakulär und so holten wir die Anderen auch wieder ein.
Es geht die Berge hoch, ja die gibt es hier und es wird immer feuchter je höher man kommt. Oben am Aussichtspunkt Belvedere haben wir einen super Blick. Es geht Bergab ins Örtchen Faie, hier wollten wir Mittag machen. Vergiss es hier gibt es nichts öffentliches. Weiter geht es immer weiter in den Osten der Nordinsel bis zum Flußlauf bei Maeva.
Das Besondere hier ist in den Lauf eine
Fischfalle aus Steinen gebaut. Jetzt bei Hochwasser können die Fische entweichen,
doch bei Niedrigwasser landen sie auf dem Tisch. Fare empfängt uns mit einem starkem Regenguß der anhält und uns zwingt mit dem Aussteigen zu warten. Dann stürmen „aldi“ und holen was zum Essen und noch Diesel für den Cat und Sprit für das Beiboot.
So jetzt sind wir wieder fit für den nächsten Höhepunkt. Zweimal rechts abgebogen und schon stehen wir vor einer Destille. Hier gibt es Obst in gebrannter Form in Flaschen. Wir bekommen ein kostenfreies Tasting und kippen was der Wirt hergibt. Es schmeckt verschieden und somit war aber auch für jeden was dabei. Die Volumenprozent gibt es in unterschiedlicher Stärke und so schmecken Ananas, Mango und Papaya plötzlich richtig gut. Auf zur letzten Etappe unserer Round Island Tour. Es geht in Richtung Süden an der Westküste entlang und bevor wir zur Brücke kommen ist ein Abstecher zur Baie Bourayne angesagt. Hier wären wir vor Anker gegangen wenn wir nicht so einen schönen Platz bekommen hätten. Also wenigstens mal nachschauen ob wir minus gemacht haben. Wir finden einen Weg doch keinen Zugang zum Wasser. Es gibt Wege, die sich im Grün verlieren und für einen entscheiden wir uns.
Wir stehen plötzlich bei Anwohnern auf dem Grundstück und werden sehr höflich gebeten näher zu kommen. Sie zeigen uns den Strand und wir haben für ihn und für die Pflanzen der Anwohner ein Auge.
0810 Uhr aufstehen und frühstücken und danach geht einer schnorcheln einer mit dem Kanu weg einer mit dem Stand up Paddel unterwegs zwei den Strand entlang um zu schauen was kommt noch. Ich gehe zu einem Wunderheiler / Medizinmann um mein verbranntes Fell pflegen zu lassen. Danach ist Strand angesagt. Kurz um alle weg und doch da. Es gibt noch eine Aktion zu der sich nach und nach jeder einfindet. Ein Pareo Laden wurde entdeckt und es zog jetzt jeden dahin und es wurde Umsatz gemacht. Diese Teile gab es mit dem persönlichen Namen da es Handgemacht ist. Ein Grund sie am Abend zu tragen nachdem alle auf dem Cat sind. Jetzt
standen 8 verkleidete auf Deck und versuchten die Südsee in sich aufzunehmen.
Es gab einheimische Musik um das wackeln der Hüften anzuregen. Die Musik und
das Umfeld ließen ein zufriedenes Gefühl hochkommen. Dann meldeten sich unsere
Fotofreunde und schossen noch Bilder und es gab einen Plan für den nächsten
Tag.
Unsere letzte Überfahrt zwischen den Inseln beginnt nach 0545 Uhr aufstehen
mit 0650 Leinen los und hoch die Küste in Richtung Riffausfahrt. Wir nehmen
diesmal nicht die bevorzugte Ausfahrt sondern den Dienstbotenausgang. Es ist
eine Durchfahrt über die Stückgut kommt und Müll geht. Mit anderen Worten, wir
schleichen uns von Huahine fort. Es ist schon traurig genug hier wieder
abzureisen, da ist ein wenig Demut beim gehen angebracht.
Vielleicht gibt es mal eine Antwort. Sonst gab es noch ein wenig Übelkeit bei der Crew, aber nichts dramatisches, weil keiner etwas aus dem Gesicht verlor.
Um 1200 Uhr
wurde die Riffkante von Raiatea gekreuzt und um 1225 Uhr lagen wir fest in der
Bucht. Auch konnten wir eine Baumrodung beobachten. Die Bäume fielen
einer Flussbegradigung zum Opfer. Unsere Wasserfallläufer haben ihr Ziel wegen dem Regen auch
nicht erreicht. Die Wege sind aufgeweicht und ein sicherer Tritt
ist nicht möglich. Zurück an Bord sitzen wir Gedankenversunken
mit dem Sundowner in der Hand und denken leider schon an das Ende
unserer Reise.
Ja, jetzt ist es soweit. Der letzte Tag auf dem Wasser beginnt 0730 Uhr mit dem Lösen der Leinen und der Überfahrt zum Moto Toru wo der Anker gegen 0830 Uhr fest sitzt und einige zum Schnorcheln an der Riffkante losziehen. Noch einmal bunte Fische ansehen bis wir um 1130 Uhr den Anker hoch nehmen und in den Hafen von Uturoa fahren. Dort noch Diesel tanken und einen Besuch der Stadt genießen.
Es ist 1345 Uhr als es auf geht zur Marina unseres Vertrauens. Nur mit Vorsegel gleiten wir lautlos und sehr
gemütlich durch das Wasser und wissen, so werden wir diese Insel nicht wieder
sehen. Der Vercharterer hat sein eigenes Prinzip für die Übergabe. Wir lagen um 1500 Uhr fest und hatten bis zum Abendessen in der Hafenkneipe noch drei Stunden Zeit. Schwimmen, packen und zusammensuchen von persönlichen Sachen war angesagt. Ich lag im Wasser und sah mir das treiben von dort an. Das Essen war in der Kneipe nicht gerade der Hochgenuss und starker Regen der uns unser Beiboot volllaufen ließ rundeten unsere Stimmung ab. Nach der Überfahrt zum Cat noch einen Punsch und ein paar Seufzer wie schön es doch war und dann noch Aufregung wegen der Meldung, bei Starkregen wird der Flugplatz geschlossen. Naja wir werden es morgen erleben.
Es ist der letzte Morgen in der Südsee. Wenn es wieder Dunkel
wird, sitzen wir im Flieger. Was jetzt kommt ist nicht mehr ganz so romantisch.
Bis die Tage
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